Heilpraktikerin Münster | Iris Kreuzheck-Koch
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Hypoxietraining in Münster

Höhenluft atmen, ohne einen einzigen Höhenmeter zu gehen. Was Leistungssportler seit Jahrzehnten im Trainingslager auf dem Berg suchen, hole ich mit dem MITOVIT® Hypoxietraining in meine Praxis in Münster. Sie liegen entspannt auf der Liege, atmen über eine weiche Maske abwechselnd sauerstoffarme und sauerstoffreiche Luft, und Ihre Zellen arbeiten. Vierzig Minuten, ohne körperliche Anstrengung.

Was ist Hypoxietraining?

Hypoxietraining, auch apparatives Höhentraining genannt, arbeitet mit einem einfachen Prinzip. Je höher ein Ort liegt, desto weniger Sauerstoff enthält die Luft. Auf Meereshöhe sind es rund 21 Prozent, auf der Zugspitze noch 14,5 Prozent, auf 6.750 Metern nur noch 9 Prozent. Der Körper merkt diesen Unterschied sofort und beginnt, sich anzupassen.

Das MITOVIT® System erzeugt genau diesen Reiz, ohne dass Sie verreisen müssen. Über eine Atemmaske erhalten Sie im Wechsel:

  • sauerstoffarme Höhenluft mit 9 bis 18 Prozent Sauerstoff
  • normale Umgebungsluft mit rund 21 Prozent
  • sauerstoffreiche Luft mit bis zu 30 Prozent

Fachlich heißt dieses Verfahren Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training, kurz IHHT. Der entscheidende Unterschied zum klassischen Höhentraining liegt im Wechsel. Kein dauerhafter Sauerstoffmangel, sondern ein kurzer, kontrollierter Reiz und danach eine gezielte Erholungsphase. Wie beim Intervalltraining im Sport, nur dass Sie dabei liegen bleiben.

Der Nobelpreis, der das Thema erklärt

2019 ging der Nobelpreis für Medizin an William Kaelin, Gregg Semenza und Peter Ratcliffe. Die drei Forscher haben beschrieben, wie Körperzellen wahrnehmen, wie viel Sauerstoff ihnen zur Verfügung steht, und wie sie darauf reagieren. Ihre Arbeiten erklären, warum ein gezielter Sauerstoffreiz im Körper überhaupt etwas auslöst. Gregg Semenza hat bereits 2012 beschrieben, dass unter sauerstoffarmen Bedingungen alte Mitochondrien schneller abgebaut und gleichzeitig neue gebildet werden. Und damit sind wir beim Kern der Sache. Zur Bekanntgabe des Nobelkomitees

Warum es um Ihre Mitochondrien geht

Mitochondrien sind die Kraftwerke Ihrer Zellen. Sie stellen ATP her, den Treibstoff für praktisch jeden Vorgang im Körper. Mit den Jahren, unter Dauerstress, durch Umwelteinflüsse oder eine einseitige Ernährung können sie an Leistung verlieren. Weniger ATP bedeutet spürbar weniger Energie im Alltag.

Genau hier setzt das Hypoxietraining an. Der Wechsel zwischen wenig und viel Sauerstoff ist ein Trainingsreiz für die Zelle. Der Körper wird angeregt, mit dem vorhandenen Sauerstoff besser umzugehen und seine Kraftwerke zu erneuern. Anders als beim klassischen Höhentraining geht es dabei nicht in erster Linie um mehr rote Blutkörperchen, sondern um die Arbeit direkt in der Zelle.

Ein zweiter Punkt kommt dazu. Der ständige Wechsel zwischen Reiz und Erholung fordert die Regulationsfähigkeit des Körpers und spricht damit auch das vegetative Nervensystem an, also die Balance zwischen Anspannung und Entspannung.

Für wen sich das Hypoxietraining eignet

Das Training ist keine Sportlersache. Es liegt sich für alle gleich bequem. Interessant ist es besonders für Menschen, die:

  • ihre Gesundheit aktiv unterstützen möchten
  • viel Stress haben und sich häufig erschöpft fühlen
  • Wert auf Regeneration und Leistungsfähigkeit legen
  • eine moderne Ergänzung ohne Medikamente suchen
  • sich sportlich fordern und ihre Erholung verbessern wollen

Sportlich aktive Anwender können das Training auch aktiv nutzen, etwa in Kombination mit einem Ergometer. In meiner Praxis liegt der Schwerpunkt auf der ruhigen Anwendung im Liegen.

So läuft eine Sitzung bei mir ab

  1. Erst verstehen, dann trainieren. Vor der ersten Sitzung sprechen wir in Ruhe über Ihre Situation, Ihre Vorgeschichte und Ihr Ziel. Dabei klären wir auch, ob das Verfahren für Sie infrage kommt.
  2. Ihre persönliche Höhe. In der ersten Sitzung ermittelt das System über einen automatischen Hypoxietest, wie Ihr Körper auf den Sauerstoffreiz reagiert. Daraus ergeben sich Ihre individuellen Trainingswerte.
  3. Vierzig Minuten Ruhe. Sie liegen halb aufrecht auf der Liege und atmen über die Maske. Zwei Pulsoximeter messen dabei laufend Ihre Sauerstoffsättigung, das Gerät regelt die Luft automatisch nach. Viele nutzen die Zeit zum Abschalten, manche schlafen ein.
  4. Nachbesprechung. Nach der Sitzung ordnen wir gemeinsam ein, wie Sie das Training empfunden haben, und passen die Werte für den nächsten Termin an.

Für ein vollständiges Trainingsprogramm werden 10 bis 15 Sitzungen empfohlen, verteilt auf 2 bis 3 Termine pro Woche. Das Hypoxietraining rechne ich als Privatleistung nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker ab. Die genauen Kosten bespreche ich mit Ihnen im Vorgespräch.

Warum MITOVIT®

Es gibt verschiedene Geräte am Markt. Ich habe mich für das MITOVIT® System entschieden, weil bei diesem Gerät Sicherheit und Nachvollziehbarkeit an erster Stelle stehen.
  • Doppelte Überwachung. Zwei synchronisierte Pulsoximeter messen Ihre Sauerstoffsättigung parallel.
  • Automatische Steuerung. Im Biofeedback-Modus regelt das Gerät die Sauerstoffzufuhr selbst nach, damit Ihr Zielbereich eingehalten wird.
  • Sanfter Einstieg. Sehr milde Hypoxie ist bereits ab 18 Prozent Sauerstoff möglich, für empfindliche Anwender gibt es einen eigenen milden Hypoxietest.
  • Nachvollziehbarer Fortschritt. Der MITOVIT® Hypoxic Score bewertet jede Sitzung objektiv, sodass wir den Verlauf über den gesamten Trainingszyklus gemeinsam ansehen können.
  • Ruhige Atmosphäre. Das Gerät arbeitet sehr leise, was für vierzig Minuten Entspannung den Unterschied macht.
  • Entwicklung und Fertigung in Deutschland.

Worauf ich beim Hypoxietraining achte

Das Hypoxietraining ist gut verträglich. In Einzelfällen können während oder kurz nach einer Sitzung Schwindel, Kopfschmerzen oder ein leichtes Druckgefühl beim Atmen auftreten. Diese Empfindungen sind in der Regel mild und klingen schnell wieder ab.

Nicht geeignet ist das Training bei:

  • akuten viralen Infekten
  • akuten Kopfschmerzen
  • Unverträglichkeit gegenüber Sauerstoffmangel
  • Schwangerschaft
  • schwerer Herzinsuffizienz
  • akuten Krebserkrankungen

Wenn Sie an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, einer schweren Atemwegserkrankung, an Epilepsie oder Blutarmut leiden, halten Sie bitte vor dem Start Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Vor der ersten Sitzung erhalten Sie von mir einen Aufklärungsbogen, den wir gemeinsam durchgehen.

Häufige Fragen zum Hypoxietraining

Tut das Hypoxietraining weh?
Nein. Sie liegen entspannt und atmen über eine weiche Maske. Spürbar ist höchstens, dass die Atmung in den Höhenphasen etwas tiefer wird.

Wie lange dauert eine Sitzung?
Etwa 40 Minuten. Rechnen Sie beim ersten Termin zusätzlich Zeit für das Vorgespräch und den Hypoxietest ein.

Wie viele Sitzungen brauche ich?
Empfohlen werden 10 bis 15 Sitzungen bei 2 bis 3 Terminen pro Woche. Ein einzelner Termin ist als Kennenlernen möglich, für ein vollständiges Trainingsprogramm reicht er nicht.

Ist das etwas für Sportler oder für jeden?
Für beide. Das Verfahren stammt aus dem Leistungssport, das Training selbst verlangt Ihnen körperlich nichts ab. Deshalb nutzen es auch Menschen, die sich schwach fühlen.

Was ist der Unterschied zwischen IHT und IHHT?
Beim IHT wechseln sich Höhenluft und normale Raumluft ab. Beim IHHT folgt auf die Höhenphase sauerstoffreiche Luft. Das MITOVIT® System beherrscht beide Varianten, die Einstellung richtet sich nach Ihren Werten.

Kann ich direkt nach der Sitzung Auto fahren?
In aller Regel ja. Viele fühlen sich danach angenehm ruhig. Falls Sie sich unsicher fühlen, nehmen Sie sich einfach ein paar Minuten in der Praxis.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
Das Hypoxietraining ist eine Privatleistung. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten Heilpraktikerleistungen unterschiedlich. Klären Sie das bitte vorab mit Ihrer Versicherung.

Wie messe ich, ob sich etwas verändert?
Jede Sitzung wird mit dem MITOVIT® Hypoxic Score dokumentiert, sodass wir den Verlauf über den Trainingszyklus vergleichen können. Ergänzend lässt sich mit einer Analyse des vegetativen Nervensystems über die Herzratenvariabilität erfassen, wie Ihr Körper zwischen Anspannung und Erholung reguliert. Sprechen Sie mich darauf an.